Die Angst davor, (sich) zu Präsentieren
- Tobias Pütz
- 1. Aug. 2021
- 2 Min. Lesezeit
Wie authentisch bist du im Kontakt?
Du präsentierst (dich) vor Menschen und kennst das Gefühl, dir im Vorfeld viele Gedanken zu machen, was du sagen sollst und wie es ankommen wird? Oder meidest die Art von Situationen partout?
Du hast den Wunsch, im Kontakt mit anderen Menschen wirklich echt zu sein?
Deinen Impulsen freien Lauf zu lassen, statt eine Rolle zu spielen oder dich zurückzunehmen?
Auch Du musst …
dich immer wieder vor anderen Leuten präsentieren, ob du das möchtest oder nicht!
Und ich meine damit nicht (primär) eine Präsentation im beruflichen Kontext, sondern alltägliche zwischenmenschliche Kontakte, in denen du etwas von einer anderen Person möchtest. Ob du bekommst, was du möchtest hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Einen Teil davon kannst du nicht beeinflussen. Einen (großen) Teil allerdings schon.
Wie du vielleicht schon gehört hast, machen in deiner Kommunikation mit deinen Mitmenschen gerade einmal um die 7% dein gesprochenes Wort aus - der Rest ist deine Körpersprache, Gestik, Mimik, sowie deine Stimme.
Wie sehr bist du dir diesem "bescheidenen" Rest, der über 90% ausmacht, bewusst?
Angst …
ist es zumeist, die uns davon abhält, wahrhaft authentisch zu sein, bzw. daran hindert, uns neuen Situationen zu stellen.
Die Angst davor verurteilt zu werden, aus dem Muster zu fallen, nicht eine bestimmte Leistung abzuliefern und die Kontrolle zu verlieren. Somit meiden viele von uns, sich diesen Situationen überhaupt zu stellen und verurteilen sich lieber weiter selbst.
Kennst du das Gefühl auch, so sehr mit dieser Angst und dem "Kopfkino", was passieren könnte, beschäftigt zu sein, dass du dich vollkommen blockierst, bzw. nur einen Bruchteil deines Potentials nutzt? Das Gefühl, die Kontrolle behalten zu müssen?
Der Weg daraus ist gar nicht so schwer …
du musst deiner Angst "nur" in die Augen schauen, die Kontrolle langsam loslassen und die Angst wird mit der Zeit immer schwächer und weniger Kontrolle über dich haben. Wenn du dich traust, deine alten Glaubensmuster und Konzepte loszulassen und die Angst, dich ins Ungewisse zu begeben, zulässt, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit feststellen, dass es doch gar nicht so schlimm ist. Im Klartext bedeutet es, begib dich in Situationen, die dir Unbehagen (oder gar Panik) bereiten und stelle dich diesen!
Kannst du dich daran erinnern, wann du das letzte Mal eine unangenehmen Situation NICHT ausgewichen bist? Sie vielleicht sogar umarmt und eingeladen hast?
Frei und lebendig …
fühlt es sich an, aus genau diesen Herausforderungen lebend und oft mit einem Lachen wieder herauszukommen!
Ich lerne immer mehr, mir Vertrauen zu schenken und weiß meine oft nicht einfachen Schritte dorthin vom Herzen zu schätzen.
Wann gehst du deinen nächsten oder vielleicht ersten Schritt?
Eine der besten Wege dorthin …
ist es, sich dieser Angst in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu stellen. Bald werde ich wieder eine solche anbieten. Melde dich gerne, wenn du Interesse hast😊

(Quelle Bild: „https://www.pngwing.com/de/free-png-nddqv“)
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